Der Amsoldinger- und Uebeschisee sowie die angrenzenden Moore bei Amsoldingen sind Zeugen der Eiszeit. Die Moorlandschaft rund um die beiden Seen beherbergt alle Flachmoortypen der Schweiz.
Auf dem San Bernardino Pass Halt zu machen, lohnt sich. Zu entdecken ist eine durch Gletscher geprägte Landschaft mit Rundhöckern, Mooren und kleinen Seelein. Die Passstrasse aus dem 19. Jahrhundert ist aufwändig restauriert worden.
Mit seinen kilometerlangen Terrassen ist das Lavaux eines der bekanntesten Weinbaugebiete der Schweiz. Die ersten Terrassen wurden im 12. Jahrhundert von Mönchen erstellt. Im Jahr 2007 wurde das Gebiet zwischen Lausanne und Vevey zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Oberhalb von Meiringen befindet sich auf einer Hangterrasse das Hochmoor Chaltenbrunnen. Es zählt zu den wertvollsten der Schweizer Alpen, weil es in seinem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben ist.
Am südlichen Ufer des Neuenburgersees befindet sich ein Feuchtgebiet, das in seiner Naturnähe für die Schweiz einmalig und von internationaler Bedeutung ist. Im Naturschutzgebiet Champ-Pittet stehen den Besuchern zahlreiche Naturlehrpfade zur Verfügung.
Das Aubonnetal beherbergt ein riesiges Arboretum mit einer Fläche von 130 Hektaren. In dem Park sind 3000 Arten und Varietäten von Bäumen und Sträuchern aus allen Teilen der gemässigten Klimazone der Erde zu sehen.
Der als Ausflugsziel sehr beliebte Etang de la Gruère ist ein Moorsee in der Nähe von Saignelégier. In einer sonst an Gewässern armen Region bietet er zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Umgeben ist der Etang von den charakteristischen Wytweiden der Freiberge.
Die eindrückliche Ried- und Seeufermoorlandschaft des Frauenwinkel ist das grösste Naturschutzgebiet am Zürichsee. Das Gebiet, zu dem auch die Inseln Ufenau und Lützelau zählen, gehört seit über Tausend Jahren dem Kloster Einsiedeln.
Der Hochrhein zwischen Konstanz und Eglisau ist eine einmalige See- und Flusslandschaft. Das Kraftwerk in Rheinau sowie Pläne, den Rhein bis zum Bodensee schiffbar zu machen, wurden in den 1950er Jahren bekämpft. Eine Folge davon ist unter anderem die Einführung eines Verfassungsartikels zum Natur- und Heimatschutz.
Der Mont Vully liegt zwischen dem Murten-, Neuenburger- und Bielersee. Die herrliche Aussicht sowie die malerische Gegend mit den Weinbergen machen ihn zu einem beliebten Ausflugsziel. Für Tiere ist der Berg ein Rückzugsgebiet inmitten einer landwirtschaftlich intensiv genutzten Landschaft.
Der Napf ist eine waldreiche Region, in der die Holznutzung seit langem eine wichtige Rolle spielt. Die Bauern und Forstleute entwickelten ein ausgeklügeltes System der Waldbewirtschaftung, bei dem nur Einzelbäume genutzt werden (Plenterwald).
Die Walenseeregion ist eine imposante Landschaft. Zusammen mit dem nahen Glarnerland bietet die Region Anschauungsunterricht zur Erdgeschichte. Die jahrzehntelange Kontroverse über die Glarner Hauptüberschiebung lieferte wichtige Erkenntnisse zur Entstehung der Alpen.
Bei Rhäzüns befindet sich die letzte grössere natürliche Flusslandschaft des Alpenrheins. Typische Auenlandschaften wandeln sich ständig.
Die bizarren Pyramiden von Euseigne im Wallis sind durch Erosionsprozesse entstanden. An den Spitzen der Pyramiden befinden sich Steinblöcke, die das darunter liegende weichere Moränenmaterial vor Erosion schützen.
Die „Bolle di Magadino“ am Ostufer des Lago Maggiore ist eines der bedeutendsten Feuchtgebiete der Schweiz. Unzählbaren Zugvögeln dient sie vor der Alpenüberquerung als Rastplatz. Obwohl rechtlich geschützt, gefährden verschiedene menschliche Aktivitäten das Naturschutzgebiet.
Das südliche Ufer des Neuenburgersees ist ein für Schweizer Verhältnisse einmaliger Naturraum. Grosse Teile des Uferbereichs stehen deshalb unter Schutz. Das flächenmässig grösste Schutzgebiet Fanel befindet sich am südöstlichen Ende des Sees bei der Mündung des Broyekanals.
Die Weissenau am Thunersee ist ein Naturschutzgebiet mit Lebensaum für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Wichtig wird in Zukunft sein, dass bei der Regulierung des Seepegels neben den Anliegen des Hochwasserschutzes auch denjenigen des Naturschutzes Rechnung getragen wird.
An den südlichen Ausläufern des Luganersees liegt der Monte San Giorgio – weltbekannt für seine spektakulären Fossilienfunde aus der Trias. Seit dem Jahre 2003 ist das Gebiet als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannt.
An den Ufern des Vierwaldstättersees gedeiht aufgrund des milden Klimas eine wärmeliebende Vegetation. Edelkastanien sind in der Zentralschweiz mindestens seit dem 14. Jahrhundert verbreitet und spielten früher auch für die Ernährung eine wichtige Rolle.
Die Moorlandschaft Glaubenberg – zwischen dem Entlebuch und dem Lungerer- sowie Sarnersee gelegen – umfasst eine Fläche von 130 Quadratkilometern und ist damit die grösste der Schweiz. Das Gebiet ist ein wichtiger Lebensraum für das stark gefährdete Auerwild.
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